Dr. med. Michael Mönch
Praxis für Allg. Zahnmedizin
Dresdener Straße 26
02681 Wilthen
| Sprechzeiten: | |
| Mo: | 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr |
| Di: | 14 - 20 Uhr |
| Mi: | 8 - 12 Uhr |
| Do: | 8 - 12 Uhr |
| Fr: | 8 - 12 Uhr |
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Dr. med. dent. Julia Mönch
Kieferorthopädische Praxis
Hauptpraxis
Dresdener Straße 26
02681 Wilthen
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| Mo: | 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr |
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| Mi: | 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr |
| Do: | nach Vereinbarung |
| Fr: | nach Vereinbarung |
Zweigpraxis
Breitscheidstraße 2
02708 Löbau
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| Sprechzeiten: | |
| Mo: | 8 - 12 Uhr / 13:30 - 18:30 Uhr |
| Di: | 8 - 13 Uhr |
| Mi: | nach Vereinbarung |
| Do: | 8 - 12 Uhr / 13.30 - 18:30 Uhr |
| Fr: | nach Vereinbarung |
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Kontakt Wilthen:
Dresdener Straße 26
02681 Wilthen
Tel.: 0 35 92 / 3 47 47
Kontakt Löbau:
Breitscheidstraße 2
02708 Löbau
Tel.: 0 35 85 / 86 13 58
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Der Kieferorthopäde unterscheidet sich vom Zahnarzt durch eine über dreijährige Weiterbildung nach dem Studium im Fach Kieferorthopädie an einer Universität bzw. in einer kieferorthopädischen Fachpraxis. Er muß danach eine zusätzliche Prüfung ablegen. Er behandelt nur Zahn- und Kieferfehlstellungen, die regelmäßige, halbjährige Kontroll- und Prophylaxeuntersuchung führt der behandelnde Zahnarzt weiter durch.
Die Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung ergibt sich nicht nur aus ästhetischen Ansprüchen, sondern es sprechen auch zahlreiche gesundheitliche Aspekte dafür. So erschweren z. B. eng stehende Zähne die Zahnpflege und Karies und Parodontitis können die Folgen sein.
Zusätzlich kann es durch eine Fehlstellung der Kiefer zu Abbeiß-, Kau-, und Sprachschwierigkeiten, psychischen Problemen kommen und nicht zuletzt können Spannungskopfschmerzen oder Schmerzen im Nacken und Rücken die Folge einer langjährigen Fehlbelastung der Kiefergelenke sein.
Die Frage der Ursachen für „schiefe“ Zähne und Kieferfehlstellungen sind vielfältig. So spielen erbliche Faktoren eine erhebliche Rolle, außerdem haben vorzeitiger Milchzahnverlust, Zahntrauma, Habits (Daumenlutschen, Wangen- und Lippensaugen, Schnuller nach dem 2. Lebensjahr, Zungenfehlfunktionen und ungünstige Wachstumstendenzen der Kiefer einen großen Einfluß auf die Gebißentwickung.
Die kieferorthopädische Behandlung ist keine Frage des Alters!
Zu meinen Spezialisierungen gehören nicht nur die Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche, sondern es besteht auch die Möglichkeit der Zahnkorrektur bei Erwachsenen bis ins hohe Alter. Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, Ihre Kinder im 7. Lebensjahr das erste Mal bei mir vorzustellen. Dann können eventuell auftretende Zahn- und Kieferfehlstellungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Natürlich gibt es auch kleine Patienten, welche eine Behandlung zu einem noch früheren Zeitpunkt benötigen. Das ist der Fall bei:
Die Übernahme einer kieferorthopädischen Behandlung für Kinder unter 18 Jahren erfolgt nach Einteilung des Schwierigkeitsgrades einer Zahn- und Kieferfehlstellung. Der Schwierigkeitsgrad wird vom Kieferorthopäden ermittelt.
Grad 1-2 ist keine Krankenkassenleistung, bei Fehlstellungen der Grade 3-5 übernimmt die Krankenkasse 80 % für das 1. Kind und 90 % für das 2. Kind. Im Falle einer Nichtübernahme der Kosten durch die Krankenkasse besteht auch jederzeit die Möglichkeit einer Privatbehandlung. Hierfür erfahren Sie die Kosten je nach Art und Umfang der Behandlung im Vorstellungsgespräch. Die gezahlten Eigenanteile von 20 % bzw. 10 % werden nach erfolgreichem Abschluß der Behandlung und dem Erhalt einer Abschlußbescheinigung von der Krankenkasse zurückerstattet.
Erklärungen zur Dauer der Behandlung:
Die Eltern haben bis zum nächsten Termin Zeit zu überlegen!
Jeder Patient benötigt einen individuellen Behandlungsplan, welcher bei der Krankenkasse eingereicht werden muß. Erst nach dessen Genehmigung kann mit der Behandlung begonnen werden.
Alle genannten Maßnahmen müssen ggf. auch nochmal während der Behandlung gemacht werden, zur Überprüfung ob die Zahn- bzw. Kieferstellung sich schon verbessert hat.
Der Behandlungsplan wird von der Praxis an die Krankenkasse weitergeleitet. Es kann in Ausnahmefällen vorkommen, dass die Krankenkasse einen Gutachter bestimmt, welcher die diagnostischen Unterlagen und den Behandlungsplan nochmals prüft.
Je nach Auswahl des Behandlungsmittels wird entweder ein Abdruck des entsprechenden Kiefers für die herausnehmbare Spange gemacht oder die vorbereitenden Maßnahmen zur festen Spange getroffen. Diese Termine sind kurze Behandlungstermine von jeweils ca. 5 min. Der Abdruck für die herausnehmbare Spange wird an das zahntechnische Labor weitergeleitet, wo die Spange hergestellt wird. Vorher kann sich das Kind eine Farbe für die Zahnspange aussuchen. Das Kind erhält einen weiteren Termin zum Einsetzen der herausnehmbaren Spange in ca. 1 Woche.
Für die feste Spange werden jeweils zwei kleine Gummiringe zwischen die kleinen und großen Backenzähne rechts und links geklemmt, welche 1 Woche im Mund bleiben und zum Termin für das Befestigen der Spange wieder entfernt werden. Diese Gummis haben die Aufgabe die Zahnzwischenräume zu weiten, um die feste Spange leichter anpassen zu können.
… kommt für komplizierte Zahnbewegungen zum Einsatz, wie z. B. Zahndrehungen, als Hilfe für die Bewegung verlagerter Zähne, zum Lückenschluß großer Lücken, zur Lückenöffnung usw. Die Zahnspange besteht aus Bändern (Metallringe) und Metall-, Kunststoff- oder Keramikplättchen, den sogenannten Brackets. Alle Bestandteile werden mit einem Spezialkleber auf den Zähnen befestigt. In die Brackets bzw. Bänder wird ein Draht eingebunden, welcher die Zahnstellung regulieren wird.
Die Brackets und Bänder bleiben bis zum Behandlungsende auf den Zähnen, es erfolgt nur in regelmäßigen Abständen das Auswechseln des Drahtes. Es kommen unterschiedliche Drähte während der Behandlung zur Anwendung, zu Beginn werden flexible Nickel-Titan-Drähte verwendet und zur Stabilisierung vor Entfernung der festen Spange werden stabile Edelstahldrähte eingesetzt.
Wir bitten die Kinder nach dem Befestigen der Spange und nach jedem Kontrolltermin im Mund gründlich zu fühlen, ob der Draht oder die Brackets irgendwo unangenehm an Wange, Lippe oder Zunge reiben. Gelegentlich kann es auch zwischen zwei Behandlungsterminen dazu kommen, dass ein Draht piekst, bitte schicken Sie Ihr Kind dann in unsere Praxis.
Das Anpassen der festen Spange wird keine Schmerzen verursachen, aber durch die schon nach einigen Stunden beginnenden Zahnbewegungen kann es in den ersten vier Tagen zu einem Spannungsgefühl kommen. Dieses Spannungsgefühl äußert sich vor allem an den Frontzähnen, diese Zähne sind auf Berührung mit der Zahnbürste empfindlich und das Abbeißen der Nahrung kann Schwierigkeiten bereiten.
Ein Geheimtipp: falls das Spannungsgefühl zu unangenehm wird kann man auch ein Eis essen oder vor dem Schlafengehen ein Glas kaltes Wasser trinken. Schmerztabletten sollten nur in Ausnahmefällen gegeben werden.
Auch die Lippen und die Wangen müssen sich an die neue Umgebung gewöhnen, denn es kann zu kleinen Reizungen durch die kantigen Anteile der Spange kommen. Die Patienten erhalten dazu ein Spezialwachs, das sie auf die entsprechenden Stellen kleben können. Diese Stellen bitte vorher mit einem Ohrenstäbchen o.ä. trocknen.
Wichtig
Sollten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum anhalten, die Drähte unangenehm pieksen, sich ein Bracket lockern oder andere Sorgen auftreten, rufen Sie bitte sofort in der Praxis an und vereinbaren Sie einen Termin.
Durch das Befestigen der festen Spange sind die Zahnflächen nicht mehr so glatt wie früher und es bleiben vermehrt Speisereste und Zahnbelag (Plaque) haften. Dort sammeln sich die Kariesbakterien, greifen den Zahnschmelz an und entkalken ihn wie eine Säure. Das Resultat sind weiße bis gelbe Verfärbungen um die Bracketränder, welche nach dem Entfernen der festen Spange sichtbar werden und ein Leben lang bestehen bleiben. Schlimmstenfalls muss gebohrt und eine Füllung gemacht werden.
Achtung – Irrtum!
Keinesfalls macht die feste Zahnspange die Zähne kaputt, denn unter der Bracketfläche ist ein luftdichter Raum. Nur unzureichende Zahnpflege kann zu den o.g. Problemen führen.
Die Patienten bekommen auch von unserer Praxis fluoridhaltige Spezialzahngels verschrieben, welche einmal in der Woche eingebürstet werden.
Die Patienten sollten sich jetzt morgens und abends mehr Zeit für die Zahnpflege nehmen.
Mit der regulären Handzahnbürste oder der elektrischen Zahnbürste werden die Kauflächen, die Außenflächen und die Innenflächen der Zähne geputzt.
Tipp: Damit keine Zahnflächen vergessen werden gibt's eine Eselsbrücke – Putzen nach dem KAI-Prinzip:
Zuerst die Kauflächen, danach die Außenflächen und zum Schluss die Innenflächen in jedem Kiefer.
Damit die Bestandteile der Zahnspange nicht verbogen werden oder gar kaputt gehen, ist es besser, harte Lebensmittel, wie z.B. Möhren, Äpfel, harte Brötchen oder Brotrinde, Pizzaränder oder Dönerbrötchen in kleine Stücke zu schneiden und auf Nüsse, klebrige Süßigkeiten sowie Kaugummi ganz zu verzichten.
Ganz wichig!
Bitte machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Zähne locker erscheinen. Es handelt sich nur um geringfügige Lockerungen, welche bei den Zahnbewegungen natürlicherweise auftreten. Diese Zähne festigen sich während der Behandlung wieder.
Die durchschnittliche Behandlungszeit mit der festen Spange dauert ca. 1,5 - 3 Jahre, abhängig von der Schwere der Zahnfehlstellung, danach müssen noch herausnehmbare Spangen zum Stabilisieren getragen werden, das Behandlungsergebnis muss sozusagen gesichert werden (Retentionsphase). Damit die Zähne nicht wieder schief werden, müssen die Patienten für ca. ½ Jahr nachmittags 3 - 4 Stunden und nachts die herausnehmbaren Spangen tragen, danach noch ca. vier Monate nur nachts und danach ½ Jahr jede dritte Nacht. Erst nach dieser Phase ist die Behandlung abgeschlossen.
Nach dem Behandlungsabschluss kann ein Dauerretainer eingesetzt werden, wobei ein dünner Draht von hinten an die Frontzähne geklebt wird und mind. 10 Jahre dort bleibt. Diese Kosten übernimmt aber nicht die gesetzliche Krankenkasse.
Bitte beachten Sie, dass Zähne ein Leben wandern bzw. sich bewegen. Ohne die Zahnspangen bleiben die Zähne nicht an Ort und Stelle. Ursachen dafür sind der Zungen- und Wangendruck, die offene Mundhaltung, der Durchbruch der Weisheitszähne und die natürliche Wanderungstendenz.
… kommen zur Anwendung im Milchgebiss oder im Wechselgebiss (nur wenige bleibende Zähne sind da) oder bei einfachen Zahn- bzw. Kieferbewegungen (Kieferweitungen und -streckungen oder nur Kieferlageveränderungen).
Fragen Sie bei Ihrem Hauszahnarzt nach einem geeigneten Prophylaxeprogramm für die Säuberung der Zähne mit der festen Zahnspange. Wir bieten Ihnen aber auch bei Bedarf spezielle professionelle Zahnreinigungen mit anschließender Versiegelung der Zähne an. Diese wird jedoch von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.
Zu jeder Spangenkontrolle überprüfen wir auch die Zahnpflege Ihres Kindes. Unter Anleitung einer Fachschwester wird Ihrem Kind auch die Zahnpflege erläutert und es kann im Prophylaxeraum das Gelernte umsetzen.
Sie erhalten bei uns auch Spezialzahnpasten, Bürsten und Zahnzwischenraumbürsten, Zahnseide und Aufklärungsmaterial.
Wir bitten Sie, Ihrem Kind die erhaltene Zahnbürste zu jedem Untersuchungstermin mitzugeben, damit es sich vor der Behandlung die Zähne putzen kann.